Der Trojaner SUB SEVEN ist um die Version 2.2 reicher geworden, welche seit März 2001 Ihr Unwesen treibt.
Die
Servergröße beträgt: 54.5K (nur Default Server) und kann sich wie immer
hinter jedem Dateinamen verstecken !
Die default Port(s) sind: 1234, 27374 TCP (natürlich können diese beliebig verändert
werden)
In vielen Virenscannern wird er demnächst als Backdoor-G genannt und
hoffentlich erkannt
Diese neue Version wartet mit einigen neuen Funktionen auf. Auch hat sich der
Autor neue Autostart-Methoden einfallen lassen.Der neue Client ermöglicht im übrigen
keine Steuerung älterer SubSeven Server.
In der aktuellen Version wurde eine Funktion in der EditServer eingebaut, welche es ermöglicht dem installierten Server einen ständig wechselnden Namen zu geben. Die besagte Edit-Server bietet alleine über 200 verschiedene Programm-Icons zur Auswahl (auch Icons namenhafter AntiViren Programme !)
Weiter erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass der Server durch viele Process
Viewer nicht mal mehr angezeigt wird.
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Hier ein paar Tips zur Erkennung des Trojaners
Zuerst müssen alle Autostart-Methoden von SubSeven 2.2 überprüft und unter
Umständen gelöscht werden.
Bitte
zuerst alle Autostart-Einträge löschen, noch KEINE Trojaner-Dateien !!!
Übliche Run-Einträge in der Registry
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\
CurrentVersion\Run oder
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\
CurrentVersion\RunServices
Eintrag unter RunDLL32r key. Bevor dieser Schlüssel gelöscht wird, unbedingt
den Inhalt (vor allem Pfad und Dateiname !) merken bzw. notieren. Das gilt im
übrigen für ALLE Löschungen aus der Registry und anderen Autostart-Methoden
! Diese Informationen werden später benötigt, um die Server-Dateien zu
entfernen.
Registry Installed Components
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Active Setup\Installed Components\
Der Default-Wert lautet: hyil\StubPath - C:\WINDOWS\SYSTEM\hyil.exe
ACHTUNG ! Auch dieser Name kann stark abweichen ! Es ist kaum möglich diesen
Eintrag zu finden, wenn der Dateiname nicht bekannt ist.
Am Besten kann der Eintrag gelöscht werden, wenn du einen aktuellen
Virenscanner dein Laufwerk c:\ durchsuchen lässt. Der Scanner müsste zwei
infizierte Dateien finden, die unterschiedliche Namen tragen. Danach öffnest
du den obigen Pfad der Registry und suchst unter "Installed Components"
nach einem Ordner, der einen der beiden Namen der Trojanerdateien trägt.
Dieser muss dann gelöscht werden. Nicht vergessen ! Vorher die enthaltenen
Information notieren.
Registry Common Startup Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\
Currentversion\explorer\User shell folders.
Der Eintrag heisst: C:\WINDOWS\SYSTEM\dv\
Unter diesem Pfad befindet sich auch der Server, sowie im Verzeichnis
C:\Windows\System
Wobei lediglich der Server im Windos\System Verzeichnis über den im anderen
Verzeichnis befindlichen Server geladen und quasi durch Windows verwendet
wird.
System.ini unter [boot]
shell=Explorer.exe c:\windows\sytem\"name_des_Trojaners".exe
Hier sollte nur shell=Explorer.exe stehen. Alles was sich dahinter befindet,
bitte löschen.
5. Win.ini
load=c:\windows\system\"name des Trojaners.exe"
Hinter "load=" sollte überhaupt kein Eintrag stehen.
6. Methode über "Explorer.exe" auf Laufwerk C:\
Aufgrund eines Bugs in Windows, wird immer zunächst die "erste
explorer.exe" ausgeführt (also in Verzeichnis C:\), bevor die
eigentliche explorer.exe (in c:\windows\) gestartet wird. Die explorer.exe in
c:\ bewirkt, dass der Sub7 Server zunächst geladen wird, der sich im
Verzeichnis c:\windows\system befindet.
Die Datei "explorer.exe" aus dem Verzeichnis c:\ entfernen.
Nachdem wirklich alle gelöschten Informationen notiert wurden, sollte am
Besten über die Windows-Suchfunktion (erreicht man über "Start -
Suchen") zunächst alle Trojaner-Dateien einmal gesucht und versucht
werden zu löschen. Dieses wird in einigen Fällen nicht gelingen, da die
Datei(en) von Windows verwendet werden. Wie immer ist hier eine gute alte DOS
Installation sehr hilfreich.
Danach das System neu starten und wieder die Suchfunktion aufrufen und nach
allen Trojaner-Dateien suchen lassen, die sich aus den Autorun-Einträgen
ergeben haben. Diese können nun entfernt werden, da die Autostart-Einträge
bereits gelöscht wurden.
Wichtiger Hinweis:
Nicht jeder Autorun-Eintrag muss unbedingt ein Trojaner bedeuten. Daher
niemals wild drauf los löschen, ohne das man weis, was man da löscht !
Im übrigen müssen auch nicht alle hier aufgeführten Autostart-Methoden
gleichzeitig auf einem System installiert worden sein. Die EditServer lässt
auch die Konfiguration einer einzigen hier erwähnten Autostart-Methode zu.
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Quelle: Trojaner-info.de